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Der Marburger Bund
Der Marburger Bund ist die gewerkschaftliche, gesundheits- und berufspolitische Interessenvertretung aller angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte in Deutschland. Mit mehr als 108.000 Mitgliedern ist der Marburger Bund der größte Ärzteverband mit freiwilliger Mitgliedschaft in Europa.
Der Verband blickt auf eine über 60-jährige Geschichte zurück, in der er sich zur einzigen tariffähigen Ärztegewerkschaft Deutschlands entwickelt hat. Im Mittelpunkt der gewerkschaftlichen Interessenvertretung stehen vor allem der Kampf für bessere Arbeitsbedingungen und leistungsgerechte Vergütungen der Ärztinnen und Ärzte in den Krankenhäusern und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens.
Die im Marburger Bund organisierten Ärzte haben dafür gekämpft, dass sie eigenständige Tarifverträge bekommen, die der arztspezifischen Realität in den Kliniken entsprechen. Dadurch wurde ein neues Kapitel in der Tarifgeschichte aufgeschlagen und den bis dato gültigen undifferenzierten Einheitstarifverträgen eine klare Absage erteilt.
Mit einer vorausschauenden, an den konkreten Bedürfnissen der Ärztinnen und Ärzte orientierten Tarifpolitik schafft der Marburger Bund wichtige Voraussetzungen für bessere Arbeitsbedingungen im Krankenhaus und mehr Patientenschutz in der Versorgung. Die weitaus meisten Tarifbereiche wurden erschlossen, ohne dass Streiks notwendig geworden wären. Inzwischen gibt es in etwa 90 Prozent der tarifgebundenen Krankenhäuser arztspezifische Tarifverträge, die der Marburger Bund mit den Klinikträgern ausgehandelt hat. Die Entwicklung der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass das Prinzip „Ein Betrieb – ein Tarifvertrag“ flexible, an den tatsächlichen Erfordernissen aller Beschäftigten orientierte Lösungen verhindert hat und auch künftig verhindern würde.
Ohne die Tarifverträge des Marburger Bundes hätte die Abwanderung der Ärzte ins Ausland und in andere Tätigkeitsbereiche außerhalb der kurativen Medizin bereits jetzt dramatische Ausmaße angenommen. Die ohnehin schon schwierige Personalsituation der Krankenhäuser hätte sich weiter verschärft und die Versorgungssicherheit der Bevölkerung wäre gefährdet, wenn nicht die arztspezifischen Tarifverträge inzwischen für deutliche Verbesserungen gesorgt hätten.
Der Verband blickt auf eine über 60-jährige Geschichte zurück, in der er sich zur einzigen tariffähigen Ärztegewerkschaft Deutschlands entwickelt hat. Im Mittelpunkt der gewerkschaftlichen Interessenvertretung stehen vor allem der Kampf für bessere Arbeitsbedingungen und leistungsgerechte Vergütungen der Ärztinnen und Ärzte in den Krankenhäusern und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens.
Die im Marburger Bund organisierten Ärzte haben dafür gekämpft, dass sie eigenständige Tarifverträge bekommen, die der arztspezifischen Realität in den Kliniken entsprechen. Dadurch wurde ein neues Kapitel in der Tarifgeschichte aufgeschlagen und den bis dato gültigen undifferenzierten Einheitstarifverträgen eine klare Absage erteilt.
Mit einer vorausschauenden, an den konkreten Bedürfnissen der Ärztinnen und Ärzte orientierten Tarifpolitik schafft der Marburger Bund wichtige Voraussetzungen für bessere Arbeitsbedingungen im Krankenhaus und mehr Patientenschutz in der Versorgung. Die weitaus meisten Tarifbereiche wurden erschlossen, ohne dass Streiks notwendig geworden wären. Inzwischen gibt es in etwa 90 Prozent der tarifgebundenen Krankenhäuser arztspezifische Tarifverträge, die der Marburger Bund mit den Klinikträgern ausgehandelt hat. Die Entwicklung der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass das Prinzip „Ein Betrieb – ein Tarifvertrag“ flexible, an den tatsächlichen Erfordernissen aller Beschäftigten orientierte Lösungen verhindert hat und auch künftig verhindern würde.
Ohne die Tarifverträge des Marburger Bundes hätte die Abwanderung der Ärzte ins Ausland und in andere Tätigkeitsbereiche außerhalb der kurativen Medizin bereits jetzt dramatische Ausmaße angenommen. Die ohnehin schon schwierige Personalsituation der Krankenhäuser hätte sich weiter verschärft und die Versorgungssicherheit der Bevölkerung wäre gefährdet, wenn nicht die arztspezifischen Tarifverträge inzwischen für deutliche Verbesserungen gesorgt hätten.
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