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    Die Ärztegewerkschaft

    Der Marburger Bund ist die gewerkschaftliche, gesundheits- und berufspolitische Interessenvertretung aller angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte in Deutschland.

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Pressemitteilungen 2011
„Einstieg zum Aufstieg“ – MB-Karrieremesse DocSteps am 21. April 2012 in Berlin
Die Verhandlungskommissionen des Marburger Bundes und der Rhön Klinikum AG haben sich am Dienstag dieser Woche (15. Mai) in Wiesbaden in der dritten Verhandlungsrunde auf einen Tarifabschluss geeinigt. Die Vereinbarung sieht vor, dass die Ärztegehälter rückwirkend zum 1. Mai 2012 linear um 2,6 Prozent sowie zum 1. April 2013 um 2,1 Prozent steigen. Zusätzlich werden die Tabellenentgelte in den Stufen 4, 5 und 6 der Entgeltgruppe Ä1 (Arzt) ab 1. Juli 2012 um 60 Euro erhöht. In der Entgeltgruppe Ä4 ist eine Erhöhung um 70 Euro ab 1. Juli 2012 vorgesehen. Der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2013.
(12.12.11)
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Marburger Bund unterstützt Spendenaktion zum Gedenken an Euthanasie-Opfer
Mit einem Aufruf an alle Ärztinnen und Ärzte unterstützt der Marburger Bund die Spendenaktion „Psychiatrie im Nationalsozialismus – Erinnerung und Verantwortung“, welche von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) im Herbst 2011 ins Leben gerufen wurde. „Mit der Spendenaktion leistet die deutsche Ärzteschaft einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte. Während des NS-Regimes litten hunderttausende Menschen mit Behinderungen und Krankheiten unter den Gräueltaten der Nationalsozialisten. Wir als Ärzte dürfen unsere besondere historische Verantwortung gegenüber diesen Opfern nie vergessen. Daher begrüßt der Marburger Bund die Initiative ausdrücklich und hofft auf eine rege Spendenbeteiligung seiner Mitglieder“, so der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke.
(09.12.11)
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MB: Tarifverhandlungen mit der VKA sind gescheitert - Urabstimmung wird eingeleitet
Der Marburger Bund hat die seit Mitte September 2011 andauernden Tarifverhandlungen mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) abgebrochen und für gescheitert erklärt. In ihrer heutigen Sitzung beschloss die Große Tarifkommission der Ärztegewerkschaft, die Mitglieder des Marburger Bundes im Geltungsbereich des Tarifvertrages für die Ärzte an kommunalen Kliniken (Tarifbereich VKA) zur Urabstimmung über die Einleitung von Arbeitskampfmaßnahmen aufzurufen. Die Urabstimmung wird in der Zeit vom 09.12.2011 bis 09.01.2012 durchgeführt. Bei einem positiven Votum der Mitglieder des Marburger Bundes müssen sich die rund 600 kommunalen Kliniken im Tarifbereich der VKA ab 26. Januar 2012 auf Arbeitskampfmaßnahmen der Ärzte einstellen.
(02.12.11)
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"Die VKA beraubt sich ihrer eigenen Tarifautonomie"
Der Marburger Bund wird abschließend in seiner Großen Tarifkommission darüber entscheiden, ob er die Tarifverhandlungen mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) für gescheitert erklärt. Eine Sitzung des höchsten tarifpolitischen Gremiums der Ärztegewerkschaft wird voraussichtlich Ende nächster Woche stattfinden. In der heutigen Sitzung der Kleinen Tarifkommission in Frankfurt am Main wurde das Angebot der VKA vom 22. November als völlig unannehmbar zurückgewiesen.
(24.11.11)
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„VKA hat den Bogen überspannt“ – MB ruft Tarifgremien zusammen
Der Marburger Bund weist das völlig unzureichende Angebot der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) für die rund 45.000 Ärztinnen und Ärzte in den kommunalen Krankenhäusern zurück. „Das Angebot der kommunalen Arbeitgeber ist nichts anderes als ein Affront. Die VKA hat heute den Bogen weit überspannt und gezielt einen Konflikt mit dem Marburger Bund provoziert. Wir unterbrechen deshalb die Tarifverhandlungen mit der VKA. Auf der Grundlage des heute vorgelegten Angebotes sehen wir keine derzeit keine Möglichkeit, auf dem Verhandlungswege zu einem Kompromiss zu kommen. Aus diesem Grunde sind kurzfristig die Tarifgremien des Marburger Bundes zusammen gerufen worden, um das weitere Vorgehen einschließlich eines möglichen Abbruchs und Scheiterns der Tarifverhandlungen zu beraten“, erklärte Lutz Hammerschlag, Verhandlungsführer des Marburger Bundes, nach der heutigen vierten Verhandlungsrunde mit der VKA.
(22.11.11)
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Hammerschlag: „VKA provoziert Scheitern der Tarifverhandlungen“
Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) hat in der vierten Runde der Tarifverhandlungen mit dem Marburger Bund ein Angebot vorgelegt, das nicht ansatzweise den Anforderungen der Ärzte in kommunalen Krankenhäusern gerecht wird. „Die VKA ignoriert die Arbeitssituation der Ärzte und provoziert ein Scheitern der Tarifverhandlungen. Das Angebot ist ein Schlag ins Gesicht der Ärzte, die tagtäglich, auch an Wochenenden und an Feiertagen, unter schwierigen Bedingungen die Patientenversorgung in den kommunalen Krankenhäusern gewährleisten. Die angebotene lineare Erhöhung der Grundgehälter bewegt sich weit unterhalb der Inflationsrate. Aufs Jahr gerechnet bietet die VKA eine Erhöhung um 1,1 Prozent an – das ist ein schlechter Witz. Unsere Forderungen nach verbindlichen tarifvertraglichen Regelungen zur Verbesserung der Arbeitssituation in den Bereitschaftsdiensten lehnt die VKA ab. Wir wollen klare Festlegungen im Tarifvertrag, die VKA bietet lediglich unverbindliche Absichtserklärungen. Mit ihrem Angebot schadet die VKA den Interessen der Krankenhäuser, die bessere Arbeitsbedingungen dringend nötig haben, um dauerhaft Arztstellen in ausreichendem Umfang besetzen zu können“, sagte Lutz Hammerschlag, Verhandlungsführer des Marburger Bundes.
(22.11.11)
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Vierte Runde der Tarifverhandlungen mit kommunalen Arbeitgebern
Auf zwei Tage ist die vierte Verhandlungsrunde zwischen dem Marburger Bund und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) am 21. und 22. November in Bonn angesetzt. „Die Zeit der unverbindlichen Dialogrunden ist vorbei. Die Ärztinnen und Ärzte in den kommunalen Krankenhäusern erwarten jetzt Bewegung von den Arbeitgebern“, sagte Lutz Hammerschlag, Verhandlungsführer des Marburger Bundes.
(21.11.11)
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Marburger Bund trauert um Professor Jörg-Dietrich Hoppe
Mit großer Bestürzung hat der Marburger Bund die Nachricht vom plötzlichen Tod des langjährigen Präsidenten der Bundesärztekammer und Ehrenvorsitzenden des Marburger Bundes, Prof. Dr. med. Dr. h.c. Jörg-Dietrich Hoppe, aufgenommen. „Wir haben mit Jörg Hoppe einen wunderbaren Kollegen und treuen Freund verloren, der uns allen ein großes Vorbild bleiben wird. Wie nur wenige andere hat er über Jahrzehnte die ärztliche Berufspolitik auf eine sehr nachhaltige Weise geprägt und sich in der Ärzteschaft wie auch in Wissenschaft und Politik höchstes Ansehen erworben. In seiner oft leise vorgetragenen, stets scharfsinnigen und klaren Argumentation für das Ethos des ärztlichen Berufs, für die menschliche Begegnung mit jedem Patienten und für eine mehr medizinisch als ökonomisch orientierte Gesundheitspolitik hat er mehr bewegt und mehr erreicht, als ihm das vielleicht selbst bewusst geworden ist. Wir sind in tiefer Trauer um den plötzlichen Tod unseres langjährigen Vorsitzenden. Unser Mitgefühl gilt in dieser Stunde seiner Familie“, sagte Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes.
(08.11.11)
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MB und TdL erzielen Einigung - kein Streik an Unikliniken
In der Tarifauseinandersetzung zwischen dem Marburger Bund (MB) und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) haben beide Seiten heute Nachmittag eine Tarifeinigung erzielt. Die Große Tarifkommission des MB hat daraufhin beschlossen, die Vorbereitungen für einen Ärztestreik an den Universitätskliniken im Tarifbereich TdL auszusetzen. Die Mitglieder der Ärztegewerkschaft an den betroffenen Universitätskliniken wurden aufgerufen, ihre Planungen für Arbeitskampfmaßnahmen ab 7. November einzustellen.
(05.11.11)
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Marburger Bund fordert Abbau hierarchischer Strukturen in den Kliniken
Unter dem Leitthema "Unsere Zukunft im Krankenhaus" hat der Marburger Bund auf seiner 120. Hauptversammlung bessere Arbeitsbedingungen für angestellte und beamtete Ärztinnen und Ärzte gefordert. Die Delegierten mahnten eine bessere Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf an und machten sich für die Einführung einer modernen Führungs- und Mitarbeiterkultur in den Krankenhäusern stark. "Unzeitgemäße, hierarchische Strukturen in den deutschen Krankenhäusern führen zu Frustrationen gerade bei jüngeren Ärztinnen und Ärzten. Teamorientierte Strukturen in Aufbau- und Ablauforganisation sind dringend erforderlich", heißt es in einem Beschluss der MB-Hauptversammlung.
(05.11.11)
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Ergebnis der Sondierungen zwischen Marburger Bund und TdL
Im Tarifkonflikt zwischen dem Marburger Bund und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder sind beide Seiten heute Mittag in Berlin zu einem kurzfristig anberaumten Sondierungsgespräch im kleinen Kreis zusammengekommen. "Der erneute Versuch einer Tarifeinigung noch vor Beginn der Ärztestreiks an den Universitätskliniken ist der Mühe wert; dazu treffen sich die Verhandlungskommissionen beider Seiten am heutigen Nachmittag in Berlin“, sagte Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes, nach den Sondierungen.
(04.11.11)
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Dritte Verhandlungsrunde mit der VKA bleibt ohne Ergebnis
Die dritte Verhandlungsrunde zwischen dem Marburger Bund und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) hat zu keinem greifbaren Ergebnis geführt. „Wir haben der VKA heute noch einmal sehr ausführlich unser Gesamtpaket an Forderungen dargelegt. Leider gibt es auf der Arbeitgeberseite bisher keine Bereitschaft, das Potenzial an Verbesserungen für die kommunalen Kliniken zu erkennen. Wir können nur hoffen, dass bei der nächsten Verhandlungsrunde mehr Bewegung in die Tarifverhandlungen kommt“, sagte Lutz Hammerschlag, Verhandlungsführer des Marburger Bundes.
(27.10.11)
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Gemeinsam mehr bewegen – zweite bundesweite Konferenz der MB-Betriebsräte
Arbeitsbelastung, Work-Life-Balance, Burnout - mit zahlreichen Themen aus dem Klinikalltag hat sich der Marburger Bund (MB) bei seiner zweiten bundesweiten Betriebs- und Personalrätekonferenz unter dem Motto „Gemeinsam mehr bewegen“ beschäftigt, zu der heute rund 60 Ärztinnen und Ärzte des MB-Betriebsräte-Netzwerkes nach Berlin kamen.
(25.10.11)
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Uniklinik-Ärzte stimmen für Streik
Vom 7. bis 20. Oktober konnten die Mitglieder des Marburger Bundes an den  Universitätskliniken im Tarifbereich TdL über einen Ärztestreik abstimmen. Das Votum der Urabstimmung ist eindeutig: 97,4 Prozent der teilnehmenden Ärzte haben für die Aufnahme von Arbeitskampfmaßnahmen gestimmt. Die Große Tarifkommission der Ärztegewerkschaft hat daraufhin beschlossen, Vorbereitungen für einen unbefristeten Vollstreik an den 23 Universitätskliniken im Tarifbereich der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) zu treffen, der ab 7. November beginnen wird.
(21.10.11)
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Tarifverhandlungen zwischen Marburger Bund und VKA werden am 27. Oktober fortgesetzt
Auch in der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für die rund 45.000 Ärztinnen und Ärzte in den kommunalen Krankenhäusern hat es keine Annäherung zwischen den Tarifvertragsparteien gegeben. „Wir sind auch heute keinen Schritt weitergekommen. Die Diskussion der einzelnen Punkte hat gezeigt, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben“, sagte Lutz Hammerschlag, Tarifexperte und Verhandlungsführer des Marburger Bundes.
(18.10.11)
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Zweite Runde der Tarifverhandlungen für Ärzte an kommunalen Kliniken
Der Marburger Bund und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) setzen am Dienstag (18. Oktober) ihre Tarifverhandlungen für die Ärztinnen und Ärzte in kommunalen Krankenhäusern fort. Die zweite Runde der Tarifverhandlungen beginnt um 11 Uhr und findet erneut im Hotel Radisson Blu in Köln-Deutz statt.
(17.10.11)
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TdL-Tarifverhandlungen abgebrochen: Marburger Bund wehrt sich gegen Schleuderpreise für Spitzenmedizin

Die seit Juli 2011 andauernden Tarifverhandlungen zwischen dem Marburger Bund und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) über den Tarifvertrag der Uniklinik-Ärzte sind an der völlig unzureichenden Kompromissbereitschaft der Arbeitgeberseite gescheitert. Die TdL war zu keiner Zeit bereit, dem Marburger Bund ein faires Angebot zu machen. Stattdessen hat sie in den Sondierungen versucht, dem Marburger Bund ein Tarifdiktat aufzuzwingen. Auch in der gestrigen fünften Verhandlungsrunde war nicht erkennbar, dass die TdL bereit ist, den entscheidenden Schritt auf die Uniklinik-Ärzte zuzugehen. Daraufhin hat die Große Tarifkommission der Ärztegewerkschaft heute den Abbruch und das Scheitern der Tarifverhandlungen erklärt. Ferner beschloss die Große Tarifkommission, die Mitglieder des Marburger Bundes im Geltungsbereich des Tarifvertrages für die Ärzte an den Unikliniken im Tarifbereich der TdL kurzfristig zur Urabstimmung über die Einleitung von Arbeitskampfmaßnahmen aufzurufen.
(30.09.11)
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Dritter Tag des Warnstreiks: Protest von 1200 Uniklinik-Ärzten an sieben Standorten
Vor der morgigen fünften Verhandlungsrunde zwischen dem Marburger Bund und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) haben heute rund 1200 Ärztinnen und Ärzte an sieben Universitätskliniken zeitweise ihre Arbeit niedergelegt. In Düsseldorf zogen mehr als 300 Ärzte auf dem Campusgelände mit Transparenten und Trillerpfeifen um das Rektoratsgebäude. Auch am Universitätsklinikum Essen protestierten über 250 empörte Ärzte gegen die Tarifblockade der TdL. In Greifswald verteilten 150 Uniklinik-Ärzte auf dem Markt Erdnüsse - ein Sinnbild für die „Peanuts“, die sie mit 1,28 Euro pro Stunde derzeit als Zuschlag für Nachtarbeit erhalten.
(28.09.11)
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"Gewaltiger Schritt nach vorn" - MB-Studierende begrüßen Abschaffung des Hammerexamens
„Weg mit dem Hammerexamen!“ Diese Forderung der Medizinstudierenden scheint jetzt erfüllt zu werden: Der schriftliche Teil des Zweiten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung soll vor das Praktische Jahr gelegt werden. Dies sieht der Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) zur Änderung der ärztlichen Approbationsordnung vor. „Die Abschaffung des Hammerexamens ist ein gewaltiger Schritt nach vorn und wird zu einer großen Entlastung der Medizinstudierenden führen. Endlich können wir uns während des Praktischen Jahres ganz auf die klinische Tätigkeit konzentrieren und unsere ärztliche Kompetenz festigen, ohne gleichzeitig die schriftlichen Abschlussprüfungen vorzubereiten“, begrüßte Jan Bauer, Vorsitzender des Sprecherrates der Medizinstudierenden im Marburger Bund (MB), die Pläne des Bundesgesundheitsministeriums.
(28.09.11)
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2400 Ärzte an acht Unikliniken im Warnstreik
Eine durchweg hohe Beteiligung verzeichnete der Marburger Bund am zweiten Tag des Warnstreiks der Ärztinnen und Ärzte an den Universitätskliniken im Tarifbereich der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL). Allein in München kamen an den beiden Uniklinik-Standorten – Großhadern (350 Teilnehmer) und Innenstadt (250 Teilnehmer) – sowie am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität (400 Teilnehmer) rund 1000 Ärzte zu zweistündigen Aktionen zusammen, um ihrem Unmut über die Blockade der TdL in den Tarifverhandlungen mit dem Marburger Bund Luft zu machen. Auf Demoschildern wiesen die Uniklinik-Ärzte auf ihre Mehrfachbelastung und die unzureichende Bezahlung ihrer Tätigkeit hin: „Klinik, Forschung, Lehre – nicht zum Schleuderpreis!“.
(27.09.11)
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Warnstreiks der Ärzte in Unikliniken – „Warnschuss an die TdL“
Vier Verhandlungsrunden und null Kompromissbereitschaft bei den Arbeitgebern – die Ärztinnen und Ärzte in den Universitätskliniken nehmen die Blockadehaltung der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) nicht länger hin. An verschiedenen Standorten der Unikliniken im TdL-Tarifbereich werden in der Zeit vom Montag, 26. September, bis Mittwoch, 28. September, zweistündige Warnstreiks der angestellten Ärzte stattfinden. „Die Aktionen sind ein Warnschuss an die TdL. Wir haben in den Tarifverhandlungen bisher sehr viel Geduld gehabt und trotz aller Zumutungen der Arbeitgeberseite nach einer fairen Verhandlungslösung Ausschau gehalten. Das destruktive Verhalten der TdL-Spitze hat aber bisher keinen Kompromiss möglich gemacht“, begründete Lutz Hammerschlag, Verhandlungsführer des Marburger Bundes, die Warnstreikaktionen an den Unikliniken vor der nächsten Verhandlungsrunde mit der TdL am 29. September in Berlin.
(23.09.11)
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Tarifverhandlungen für Ärzte an kommunalen Kliniken vertagt
Die Tarifverhandlungen für die rund 45.000 Ärztinnen und Ärzte in kommunalen Krankenhäusern des VKA-Tarifverbundes sind heute nach einer ersten Verhandlungsrunde vertagt worden. Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) vereinbarten einen weiteren Verhandlungstermin am 18. Oktober 2011 in Köln. "Der heutige Auftakt hat gezeigt, dass in diesen Tarifverhandlungen noch ein ganz dickes Brett zu bohren ist", sagte Lutz Hammerschlag, Verhandlungsführer des Marburger Bundes. "Wir haben die VKA eindringlich auf die Notwendigkeit besserer Arbeitsbedingungen hingewiesen. Die Belastung durch Bereitschaftsdienste in den kommunalen Kliniken hat ein Ausmaß erreicht, das kaum noch mit den Vorschriften des Arbeitsschutzes in Einklang zu bringen ist", so Hammerschlag.
(13.09.11)
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"Es hakt an allen Ecken und Enden" - keine Fortschritte bei den Tarifverhandlungen mit der TdL

In den Tarifverhandlungen für die Universitätsärzte hat es auch in der jüngsten Verhandlungsrunde keine Fortschritte gegeben. „Wir sind von einer Einigung noch meilenweit entfernt. Es hakt an allen Ecken und Enden“, kommentierte der Verhandlungsführer des Marburger Bundes (MB), Lutz Hammerschlag , den Verlauf der vierten Runde der Tarifverhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) in Berlin. „Die TdL weigert sich, die Realität in den Universitätskliniken anzuerkennen. Die Ärztinnen und Ärzte an den Unikliniken werden trotz ihrer Mehrfachbelastung durch Krankenversorgung, Forschung und Lehre im Vergleich zu Kollegen anderer Krankenhausbereiche am schlechtesten bezahlt. Für die Nachtdienste erhalten sie immer noch einen Mini-Zuschlag von 1,28 Euro pro Stunde – dafür bekommt man heute noch nicht einmal eine Tasse Espresso“, sagte der MB-Tarifexperte.
(08.09.11)
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Tarifverhandlungen für Uni-Ärzte gehen in die vierte Runde
Nach sechswöchiger Unterbrechung werden am Mittwoch, 7. September, die Tarifverhandlungen zwischen der Ärztegewerkschaft Marburger Bund und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) in Berlin fortgesetzt. Der Marburger Bund verhandelt mit der TdL über den Entgelttarifvertrag (TV Ärzte) für rund 20.000 Ärzte an 23 Universitätskliniken der Länder. Die TdL ist der Arbeitgeberverband von 14 Bundesländern. In Berlin und Hessen gelten gesonderte tarifpolitische Regelungen. Auch weitere Universitätskliniken unterliegen nicht dem TV Ärzte: z.B. die Universitätsmedizin Mainz und das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.
(06.09.11)
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Henke: AOK betreibt Hexenjagd auf niedergelassene Ärzte

„Der AOK-Bundesverband betreibt mit windigen Daten eine Hexenjagd auf niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, um strukturelle Verbesserungen in der medizinischen Versorgung zu hintertreiben“, kritisiert der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, Behauptungen der AOK, Fachärzte würden zu wenig für gesetzlich Krankenversicherte arbeiten. „Die Regierungskoalition tut gut daran, sich von solchen Querschüssen nicht beeindrucken zu lassen. Wir brauchen dringend ein Gesetz, das dem drohenden Ärztemangel begegnet und die Motivation fördert, auch in eigener Praxis Patientinnen und Patienten zu versorgen“, forderte Henke.
(05.09.11)
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Arbeitsüberlastung mindern – Strukturen verändern
Der Marburger Bund will die Überlastung der Ärztinnen und Ärzte in kommunalen Kliniken durch Bereitschaftsdienste nicht länger hinnehmen. In der anstehenden Tarifrunde mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) fordert die Ärztegewerkschaft eine Begrenzung solcher Dienste auf vier pro Monat. Durch einen solchen grundlegenden Strukturwandel könnten sich die Arbeitsbedingungen der rund 45.000 Ärzte im Tarifbereich der VKA schrittweise deutlich verbessern. Derzeit leisten mehr als die Hälfte der Ärzte in kommunalen Krankenhäusern (55 Prozent) pro Monat durchschnittlich 5 bis 9 Bereitschaftsdienste, drei Prozent sogar 10 bis 14 solcher Dienste. Dies ergab die jüngste Mitgliederbefragung des Marburger Bundes, an der sich im Herbst 2010 mehr als 12.000 angestellte Ärzte beteiligten.
(25.08.11)
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Tarifverhandlungen der Uni-Ärzte werden am 7. September fortgesetzt
Die Tarifverhandlungen zwischen dem Marburger Bund und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) werden am 7. September in Berlin wieder aufgenommen. Nach intensiven Beratungen entschied die Große Tarifkommission des Marburger Bundes am Samstag in einer Sondersitzung, die Tarifgespräche mit der Arbeitgeberseite fortzusetzen. Ende Juli waren die Verhandlungen in der dritten Runde festgefahren. Die Verhandlungskommission des MB hatte daraufhin die Verhandlungen unterbrochen und der TdL mangelnde Bereitschaft zum Kompromiss vorgeworfen.
(23.08.11)
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Einigung mit VBGK – MB nimmt Angebot an
Der Tarifkonflikt zwischen dem Marburger Bund und der Vereinigung Berufsgenossenschaftlicher Kliniken (VBGK) ist beigelegt. Die Große Tarifkommission des Marburger Bundes hat das Angebot der VBGK für die Ärztinnen und Ärzte in zehn berufsgenossenschaftlichen Kliniken angenommen. Damit wird eine Tarifauseinandersetzung beendet, die nach dem Scheitern der Verhandlungen Ende Mai in einen Arbeitskampf zu münden drohte.
(05.08.11)
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Henke: Versorgungsgesetz weist den richtigen Weg
Zur heutigen Beschlussfassung des Bundeskabinetts über den Entwurf eines Versorgungsstrukturgesetzes erklärt der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke: „Der heute vom Bundeskabinett beschlossene Entwurf eines Versorgungsstrukturgesetzes bietet eine Reihe vielversprechender Ansätze zur Lösung bestehender Probleme in der Gesundheitsversorgung. Die mit dem Gesetz geplanten Maßnahmen zur Stärkung des Hausarztes insbesondere in unterversorgten Gebieten sind ausdrücklich zu begrüßen. In die flexiblere Bedarfsplanung müssen aber auch Instrumente zur Berücksichtigung der Morbiditätsentwicklung eingebaut werden, um den jeweiligen Versorgungssituationen Rechnung tragen zu können.
(03.08.11)
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Erfolgreiche Verfassungsbeschwerde von MB-Vorstandsmitglied Dr. Frank Reuther
Medizinstudierende sind über Jahre beim Teilerlass der BAföG-Rückzahlung benachteiligt worden. Da eine Verkürzung des sechsjährigen Medizinstudiums aufgrund der vorgegebenen Mindeststudienzeit nicht möglich ist, konnte kein Medizinstudierender den BAföG-Rückzahlungsrabatt (großer Teilerlass) bekommen, der für die Studierenden vorgesehen war, die ihr Studium vier Monate vor Ende der Förderungshöchstdauer von zwölf Semestern abgeschlossen hatten.
(02.08.11)
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Tarifverhandlungen mit der TdL unterbrochen
Der Marburger Bund (MB) und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) haben am gestrigen Mittwoch, 27. Juli, ihre seit Mitte Juli laufenden Tarifverhandlungen unterbrochen. „Die Tarifverhandlungen sind in einer ausgesprochen schwierigen Phase. Der Marburger Bund wartet immer noch auf ein konkretes Angebot. Wir haben der Arbeitgeberseite Lösungswege aufgezeigt, aber auch klargestellt, dass die Universitätsärzte nach einer zweieinhalbjährigen Durststrecke einen deutlichen Lohnzuwachs erwarten", sagte MB-Verhandlungsführer Lutz Hammerschlag. Es sei für den MB einfach nicht zu akzeptieren, dass die Spitzenmediziner an den Unikliniken am schlechtesten bezahlt werden, so der MB-Verhandlungsführer. „Die Arbeitgeber müssen sich hier endlich bewegen", forderte Hammerschlag.
(28.07.11)
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Marburger Bund begrüßt das Urteil zum Informationsschutz für Beschäftigte
Der Marburger Bund freut sich über das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) zum Informationsschutz für Beschäftigte. Bereits auf seiner 116. Hauptversammlung im November 2009 forderte der Verband den Deutschen Bundestag auf, für mehr Informationsfreiheit zu sorgen, damit der Schutz von Fehlermeldern („Whistleblowers“) für das Gesundheitswesen gesetzlich festgeschrieben wird.
(26.07.11)
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Tarifverhandlungen für Ärzte an Universitätskliniken werden am 27. Juli fortgesetzt

Der Marburger Bund und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) haben gestern (21. Juli) ihre Tarifverhandlungen fortgesetzt. Der Verhandlungsführer des Marburger Bundes, Lutz Hammerschlag, forderte die Arbeitgeber auf, zum nächsten Termin ein Verhandlungsangebot vorzulegen. „Unsere Forderungen sind transparent und angemessen. Wir wollen den Arbeitsplatz Universitätskrankenhaus wieder attraktiv machen und die massiven Ungerechtigkeiten bei der Bezahlung von Nachtdiensten beseitigen..."

(22.07.11)
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VBGK legt neues Angebot für Tarifeinigung vor
Im zugespitzten Tarifkonflikt zwischen der Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) und der Vereinigung Berufsgenossenschaftlicher Kliniken (VBGK) hat die Arbeitgeberseite am gestrigen Mittwoch ein neues Angebot für eine Tarifeinigung vorgelegt. Dieses sieht für die rund 1200 Ärztinnen und Ärzte an den zehn in der VBGK zusammengeschlossenen berufsgenossenschaftlichen Kliniken eine lineare Erhöhung von 3,0 Prozent vor, die rückwirkend zum 1. Januar 2011 in Kraft tritt. Die neue Entgelttabelle soll bis 31. März 2012 gelten.

Für die Nachtarbeit und den Bereitschaftsdienst zwischen 21 bis 6 Uhr werden Zuschläge von 15 Prozent des Stundenentgelts angeboten. Außerdem soll für Arbeit am Ostersonntag und am Pfingstsonntag künftig der Feiertagszuschlag von 135 Prozent pro Stunde gezahlt werden. Die Verhandlungskommission des Marburger Bundes befürwortet die Annahme dieses Angebots durch die Tarifgremien des Marburger Bundes.
(14.07.11)
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Auftakt der Tarifverhandlungen für die Ärzte an Universitätskliniken
In konstruktiver Atmosphäre haben heute die Tarifverhandlungen zwischen dem Marburger Bund und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) über einen neuen Tarifabschluss für die Ärzte an Universitätskliniken begonnen. Der Marburger Bund bekräftigte seine Forderungen nach einer spürbaren Anhebung des Tarifniveaus und einer Modernisierung der Entgelttabelle. „Die Universitätskliniken können im Wettbewerb um die besten Köpfe nur bestehen, wenn sie den ärztlichen Arbeitsplatz attraktiver gestalten. Vor allem bei den Berufsanfängern und erfahrenen Fachärzten gibt es einen erheblichen Verbesserungsbedarf in der Gehaltsstruktur. Die TdL hat hier große Verantwortung für die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung in der Spitzenmedizin. Dieser Verantwortung muss sie auch in dieser Tarifrunde gerecht werden“, sagte Lutz Hammerschlag, Verhandlungsführer des Marburger Bundes.
(12.07.11)
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Patienten bei spezialisierter Versorgung in den Mittelpunkt stellen
MB weist Forderung der KBV nach Überweisungsvorbehalten der Vertragsärzte zurück
Neue Versorgungsformen müssen den spezifischen Bedürfnissen der Patienten entsprechen und nicht dem Interesse nach exklusiver Versorgungssteuerung durch die Kassenärztliche Bundesvereinigung. Wir brauchen keine neuen Grenzziehungen, sondern mehr Kooperation und Integration der ärztlichen Leistung in Praxis und Krankenhaus“, kommentierte Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes, jüngste Forderungen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, die ambulante Erbringung spezialisierter fach­ärztlicher Leistungen am Krankenhaus nur mit Überweisung durch einen niedergelassenen Vertragsarzt zu gestatten. „Der ganze Ansatz der geplanten ambulanten spezialisierten fachärztlichen Versorgung ist nur dann sinnvoll, wenn dadurch eine bessere, sektorenübergreifende Verzahnung fachärztlicher Leistungen erreicht wird. Leitprinzip für die konkrete Ausgestaltung der gesetzlichen Regelungen muss die Optimie­rung der Patientenversorgung bei freiem Arzt­wahlrecht sein. Dabei darf nicht eine Konkurrenz zwischen den verschiedenen Organisationsformen die Versorgungs­wirklichkeit prägen, notwendig sind vor allem Integration und Koopera­tion. Diesem Ziel muss auch die Gestaltung der Überweisungswege folgen“, sagte Henke. Der Vorsitzende des Marburger Bundes zeigte sich offen für eine Überprüfung des Indikationskataloges, der auch ihm im derzeitigen Paragrafen 116 b SGB V zu weit gefasst erscheine.
(29.06.11)
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MB: Gehaltsstruktur der Uni-Ärzte modernisieren
Forderungen in der Tarifrunde 2011: 5 Prozent mehr Gehalt, neue Tabellenstruktur, bessere Bezahlung der Nachtarbeit
In der anstehenden Tarifrunde für die Ärztinnen und Ärzte an den Universitätskliniken fordert der Marburger Bund eine spürbare Anhebung des Tarifniveaus und eine Modernisierung der Entgelttabelle. Die Gehälter der rund 20.000 Ärzte an 23 Universitätskliniken des Tarifverbundes der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) sollen ab 1. Juli 2011 linear um 5 Prozent steigen. „Gegenüber Ärzten anderer Träger sind die Uni-Ärzte in den vergangenen zwei Jahren stark ins Hintertreffen geraten. Die Unikliniken müssen deshalb Anschluss finden an die tarifpolitische Entwicklung, sonst werden sich die Probleme bei der Nachwuchsgewinnung und der Akquisition von Fachärzten verschärfen. Spitzenmedizin muss deutlich besser bezahlt werden“, forderte der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke.
(22.06.11)
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Marburger Bund gratuliert Dr. Frank Ulrich Montgomery
MB zum Deutschen Ärztetag
Dr. Frank Ulrich Montgomery ist heute auf dem 114. Deutschen Ärztetag in Kiel zum Präsidenten der Bundesärztekammer gewählt worden. „Wir gratulieren dem neuen Präsidenten der Bundesärztekammer herzlich zu seiner Wahl und freuen uns, dass mit Frank Ulrich Montgomery eine herausragende Persönlichkeit aus den Reihen des Marburger Bundes in dieses hohe Amt gewählt worden ist“, beglückwünschte der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, den neuen Präsidenten der Bundesärztekammer.
(02.06.11)
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Rudolf Henke würdigt Präsidentschaft von Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe
MB zum Deutschen Ärztetag
Nach zwölf Jahren ist heute die Amtszeit von Prof. Dr. Jörg Dietrich Hoppe als Präsident der Bundesärztekammer zu Ende gegangen. Der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, würdigte heute die Verdienste Hoppes.
(02.06.11)
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Spitzenmedizin muss angemessen bezahlt werden
Gehälter der Uni-Ärzte hinken der Tarifentwicklung hinterher
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund kritisiert, dass die Tarifgehälter von Ärzten der universitären Spitzenmedizin deutlich hinter den Gehältern von Ärzten an anderen Kliniken zurückliegen. „Fachärztinnen und Fachärzte an Universitätsklinika verdienen mittlerweile bis zu 10 Prozent weniger als ihre Kolleginnen und Kollegen an anderen Kliniken“, heißt es in einem Beschluss der 119. Hauptversammlung des Marburger Bundes in Kiel.
(29.05.11)
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MB für Quereinstieg in die Allgemeinmedizin

Ärztinnen und Ärzte außerhalb der Allgemeinmedizin sollen es künftig leichter haben, in den Beruf des Hausarztes zu wechseln, fordert der Marburger Bund. Die 119. Hauptversammlung des Verbandes in Kiel begrüßte heute die Bemühungen der Fachverbände für Allgemeinmedizin um den sogenannten Quereinstieg in die Allgemeinmedizin. Durch die Anerkennung von stationären Weiterbildungszeiten soll Ärzten aus einem Fachgebiet der unmittelbaren Patientenversorgung der Wechsel in die allgemeinmedizinische Weiterbildung erleichtert werden. Gerade das gute Querschnittswissen aus vielen Bereichen der unmittelbaren Patientenversorgung sei ein besonderes Kennzeichen der Allgemeinmedizin, erklärten die Delegierten.
(29.05.11)
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MB: Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst besser bezahlen

Kiel - Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund warnt vor einem Ärztemangel im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD). Aufgrund der schlechten Bezahlung ist es schon jetzt schwierig, Ärztinnen und Ärzte für den Öffentlichen Gesundheitsdienst zu gewinnen. Die 119. Hauptversammlung des Marburger Bundes in Kiel fordert deshalb, Ärztinnen und Ärzte im ÖGD nicht länger wie Ärzte zweiter Klasse zu bezahlen
(29.05.11)
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Tarifverhandlungen mit VBGK gescheitert

Die Große Tarifkommission des Marburger Bundes hat die Tarifverhandlungen mit der Vereinigung Berufsgenossenschaftlicher Kliniken (VBGK) für gescheitert erklärt. In den neun tarifgebundenen Kliniken der VBGK werden nun Vorbereitungen zur Einleitung einer Urabstimmung über Arbeitskampfmaßnahmen getroffen. „Die VBGK hat es selbst zu verantworten, wenn der Tarifkonflikt eskaliert. Das Angebot der Arbeitgeber ist eine einzige Provokation der Ärzte in den BG-Kliniken, denen der Anschluss an die allgemeine Entwicklung der Ärztegehälter verweigert wird“, sagte der 2. Vorsitzende des Marburger Bundes, Dr. Andreas Botzlar.
(29.05.11)
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Ärzte fordern bedarfsgerechte Investitionsquote für Krankenhäuser

Der Marburger Bund fordert den Gesetzgeber auf, eine an den wirtschaftlichen Erfordernissen und dem medizinischen Bedarf orientierte Investitionsquote für die Krankenhäuser festzulegen. Dies biete auch die Chance, den gewünschten Übergang zu einer durchgängigen Versorgung in Zweibettzimmern zu beschleunigen, heißt es in einem Beschluss der 119. Hauptversammlung der Ärztegewerkschaft in Kiel. "Der ständig notwendige strukturelle Wandel in den Krankenhäusern erfordert Investitionen. Tatsächlich kommen aber die Bundesländer seit vielen Jahren ihren Verpflichtungen auf diesem Gebiet nicht ausreichend nach. Um unerlässlich notwendige Investitionsmittel zu erwirtschaften, wird deshalb in vielen Krankenhäusern an den Betriebskosten und hier insbesondere am Personal gespart. Das trägt zu der im internationalen Vergleich relativ schlechten Personalausstattung der Krankenhäuser bei“, begründeten die Delegierten ihren Vorstoß. Die aktuelle wirtschaftliche Erholung Deutschlands sei eine gute Chance, diesem Problem wirksamer als bisher zu begegnen.
(29.05.11)
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Marburger Bund: Tarifautonomie bewahren – Koalitionsfreiheit schützen

Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund hat an die Bundesregierung appelliert, von gesetzlichen Eingriffen in die Tarifautonomie abzusehen und die gemeinsame Forderung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und der DGB-Spitze nach einer Einschränkung der Gewerkschaftsfreiheit zurückzuweisen. „Eine Regierung, die sich freiheitlichen Prinzipien und dem Wettbewerbsgedanken verpflichtet sieht, darf sich nicht einen Gesetzesvorschlag zu eigen machen, der im Kern anti-liberal und wettbewerbsfeindlich ist“, heißt es in einem Beschluss der 119. Hauptversammlung des Verbandes. Die 205 Delegierten des Marburger Bundes (MB) tagen heute und morgen (29.05.2011) in Kiel.
(28.05.11)
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Dieter Hundts Märchenstunde
Wie der BDA-Präsident die Öffentlichkeit täuscht
Arbeitgeber-Präsident Dieter Hundt hat erneut mit haltlosen Behauptungen für ein Zwangsgesetz zur Einschränkung der Gewerkschaftsfreiheit geworben. In einem Gastkommentar für das „Handelsblatt“ malt er das schon bekannte Schreckensszenario der „englischen Verhältnisse“ an die Wand. Der BDA-Präsident behauptet allen Ernstes, schon bald könnten Hunderte Gewerkschaften entstehen, sollte nicht bald die Tarifeinheit gesetzlich vorgeschrieben werden. Dies widerspricht allen empirischen Analysen von Wirtschaftsforschern und Politikwissenschaftlern, wie sie zuletzt vom RWI Essen und vom Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Universität Kassel vorgelegt worden sind. Davon lässt sich Herr Hundt freilich nicht beeindrucken. Sogar eine „Deindustrialisierung“ wie in Großbritannien will er bei fortgesetzter Tarifpluralität nicht ausschließen. So viel bodenloser Unsinn darf nicht unwidersprochen bleiben.
(25.05.11)
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Offener Brief - Grundrechte der Arbeitnehmer gemeinsam verteidigen

In einem Offenen Brief haben sieben Berufsgewerkschaften den DGB und die ihn tragenden Einzelgewerkschaften aufgefordert, wieder zur Verteidigung von Streikrecht und Tarifautonomie zurückzukehren und Angriffe der Arbeitgeberverbände auf grundlegende Rechte der Arbeitnehmer abzuwehren. „Wir appellieren an alle Mitglieder der DGB-Gewerkschaften, keine Einschränkung von Grundrechten aller Arbeitnehmer zuzulassen. Die Gewerkschaftsfreiheit und das Streikrecht sind unteilbar. Fordern Sie Ihre Gewerkschaftsführung auf, der Initiative für ein Zwangsgesetz zur Tarifeinheit eine klare Absage zu erteilen!“, heißt es in dem Schreiben, das ausdrücklich an alle Mitglieder der DGB-Gewerkschaften gerichtet ist.
(23.05.11)
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Henke: Krankenkassen verspielen jede Glaubwürdigkeit

„Von den Ärzten wird mit Recht erwartet, dass sie Patienten nicht schlechter versorgen, als es dem Stand der Medizin sowie Gesetzen und Verträgen entspricht. In der Diskussion um Wartezeiten in den Praxen haben gerade die Krankenkassen vor einer Ungleichbehandlung von Versicherten gewarnt. Wenn nun ausgerechnet die Krankenkassen unterschiedliche Maßstäbe anlegen und ältere Versicherte abwimmeln, weil sie ihnen zu teuer sind, verspielen sie jede Glaubwürdigkeit“, kommentiert Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes, den Umgang der Krankenkassen mit den Versicherten der insolventen City BKK.
(19.05.11)
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Marburger Bund erzielt Einigung mit Helios-Kliniken

Nach mehrmonatigen Tarifverhandlungen haben sich der Marburger Bund und der private Helios-Konzern gestern auf einen neuen Entgelttarifvertrag geeinigt. Die Gehälter der Ärztinnen und Ärzte in 36 Helios-Akutkliniken steigen rückwirkend zum 1. Januar 2011 im Mittel um 3 Prozent. Zum 1. März 2012 wird die Gehaltstabelle um weitere 2,4 Prozent erhöht. Der Tarifabschluss sieht eine Reihe weiterer Verbesserungen vor, insbesondere bei der Vergütung von Nachtdiensten. Ab Mai 2011 wird der Zuschlag für Nachtarbeit von 1,28 Euro auf 15 Prozent des Stundenentgelts der jeweiligen Entgeltgruppe erhöht. Ebenfalls zum 1. Mai 2011 erhalten die Ärzte für jede Stunde des Bereitschaftsdienstes zwischen 21:00 Uhr und 6:00 Uhr einen Zuschlag von 15 Prozent des Stundenentgelts der jeweiligen Entgeltgruppe. Der neue Tarifabschluss hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2012. Die Einigung steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Tarifgremien des Marburger Bundes.
(14.04.11)
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Tarifverhandlungen mit Helios erneut unterbrochen

Nach fünfstündigen intensiven Verhandlungen sind die Gespräche zwischen der Ärztegewerkschaft Marburger Bund und dem privaten Helios-Konzern heute abermals unterbrochen worden. „Die Arbeitgeberseite ist bislang nicht bereit, ein verbindliches Angebot vorzulegen. Stattdessen werden Vorschläge eingebracht, die keine substanzielle Verbesserung darstellen und unsere Forderungen weitgehend ignorieren“, erklärte der Verhandlungsführer des Marburger Bundes, Lutz Hammerschlag.
(11.04.11)
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Ärzte an Helios-Kliniken im Warnstreik

Seit mehr als einem Jahr warten die Ärztinnen und Ärzte der privaten Helios-Kliniken auf einen neuen Tarifvertrag – nun ist ihre Geduld am Ende. Vor Beginn der heutigen fünften Verhandlungsrunde mit Helios sind bundesweit mehrere Hundert Ärzte dem Aufruf des Marburger Bundes gefolgt und in den Warnstreik getreten. In der Zeit zwischen 8.00 Uhr und 11.30 Uhr müssen Patienten mit Einschränkungen in der Regelversorgung rechnen. Eine Notfallversorgung ist sichergestellt.
(11.04.11)
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„Kein Tarifknast für Gewerkschaften“ – Protest vor dem Kanzleramt

Mit einer Protestaktion vor dem Bundeskanzleramt haben heute Beschäftigte aus rund 40 Fach- und Berufsgewerkschaften gegen Einschränkungen des Grundrechts der Koalitionsfreiheit und des Streikrechts demonstriert. Die Teilnehmer der gemeinsamen Aktion von dbb tarifunion und Marburger Bund forderten die Bundesregierung auf, den Entwurf der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) für eine gesetzliche Festschreibung des Prinzips „Ein Betrieb – ein Tarifvertrag“ abzulehnen und nicht länger in die eigenen Überlegungen einzubeziehen. BDA und DGB fordern, dass nur noch der Tarifvertrag der mitgliederstärksten Gewerkschaft im Betrieb zur Anwendung kommen soll. Alle anderen Gewerkschaften sollen auch vom Streikrecht ausgeschlossen werden. Dagegen setzen sich die 37 Fachgewerkschaften der dbb tarifunion und die Ärztegewerkschaft Marburger Bund gemeinsam zur Wehr. Vertreter der betroffenen Berufsgruppen, darunter angestellte Ärzte, Lehrer, Lokführer, Straßenwärter und Krankenpfleger, wurden vor dem Bundeskanzleramt symbolisch in einen „Tarifknast“ gesperrt, um die existenzielle Bedrohung der tarifpolitischen Eigenständigkeit zu veranschaulichen.
(04.04.11)
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Emnid-Umfrage: Drei Viertel der Deutschen gegen Einschränkung des Streikrechts

Große Mehrheit für berufsspezifische Tarifverträge
Für die Forderung nach gesetzlich vorgeschriebenen Einheitstarifverträgen gibt es in Deutschland keine Mehrheit. Nach einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag des Marburger Bundes (MB) sind 56 Prozent der Deutschen dafür, dass in einem Betrieb auch verschiedene Tarifverträge für verschiedene Berufsgruppen gelten können. Nur 40 Prozent sind dagegen, vier Prozent machten keine Angabe.

Dass Angestellte solcher Berufsgruppen auch streiken dürfen, steht für die Bundesbürger außer Frage. 75 Prozent der Befragten sind gegen die Einführung eines Streikverbotes für Angestellte bestimmter Berufsgruppen, nur 23 Prozent dafür. Auch im Krankenhaus angestellte Ärzte sollen weiterhin für ihre Tarifforderungen streiken dürfen, meinen fast drei Viertel der Deutschen (72 Prozent). Lediglich 25 Prozent sind anderer Auffassung.
(04.04.11)
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VKA täuscht den Bundeswirtschaftsminister

„Die kommunalen Krankenhäuser haben von den arztspezifischen Tarifverträgen des Marburger Bundes maßgeblich profitiert. Gäbe es heute noch Verdi-Einheitstarifverträge, hätte es eine Massenauswanderung von Ärzten gegeben. Die Patientenversorgung in den Krankenhäusern wäre massiv gefährdet. Es kann nur ideologische Borniertheit sein, die die VKA-Funktionäre nun nach gesetzlich verordneten Einheitstarifverträgen rufen lässt - Sorge um die Patienten ist es ganz sicher nicht“, kommentierte der 2. Vorsitzende des Marburger Bundes, Dr. Andreas Botzlar, die in einem Brief an den Bundeswirtschaftsminister erhobene Forderung der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände nach einer gesetzlichen Verankerung der Tarifeinheit. „Die Ärztinnen und Ärzte haben sich im Jahr 2006 durch Streiks an den kommunalen Krankenhäusern eigenständige Tarifverträge erkämpft. Danach gab es vier Jahre lang keinen Arbeitskampf. Erst im letzten Jahr waren Arbeitsniederlegungen notwendig, um zu einer Tarifeinigung zu kommen. Auch die VKA muss damit leben, dass Arbeitnehmer ihre Grundrechte wahrnehmen. Diese Rechte stehen nicht nur Einheitsgewerkschaften wie Verdi zu“, sagte Botzlar.
(25.03.11)
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Tarifeinigung mit Asklepios-Gruppe – nur Helios mauert

In kurzer Folge hat die Ärztegewerkschaft Marburger Bund mit drei privaten Klinikkonzernen Tarifeinigungen erzielt. Nach den Vereinbarungen mit der Rhön-Klinikum AG und den Sana Kliniken AG erzielte der Marburger Bund am 11. März 2011 in Königstein/Taunus auch mit der Asklepios Kliniken Verwaltungsgesellschaft mbH einen neuen Tarifabschluss. Die Gehälter der Ärztinnen und Ärzte im Asklepios-Konzern steigen rückwirkend zum 1. Januar 2011 um 2,9 Prozent. Um den gleichen Prozentsatz werden ebenfalls rückwirkend zum 1. Januar die Stundenentgelte im Bereitschaftsdienst angehoben. Ab 1. Juni 2011 steigt auch der Zuschlag für Vollarbeit während der Nacht um fünf Prozentpunkte auf nunmehr 15 Prozent des individuellen Stundenentgelts. Der Abschluss hat eine Mindestlaufzeit bis zum 30. Juni 2012. Die Tarifkommission der Ärztegewerkschaft wird heute (17.03.2011) über die Annahme des Tarifkompromisses entscheiden.
(17.03.11)
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Wirtschaftsforscher lehnen gesetzlich verordnete Tarifeinheit ab

„Die Wirtschaftsforscher des RWI haben der BDA/DGB-Initiative für ein Zwangsgesetz zur Tarifeinheit eine klare Absage erteilt. Wir fühlen uns durch das Wirtschaftsinstitut nachdrücklich in unserer Auffassung bestätigt, dass es keinen gesetzgeberischen Handlungsbedarf zur Abschaffung der seit Jahren bestehenden Tarifpluralität gibt. Die Politik ist gegenüber den Gewerkschaften zu Neutralität verpflichtet. Monopolansprüche selbsternannter Einheitsgewerkschaften haben in einem plural verfassten Staat keinen Platz“, kommentierte der 1. Vorsitzende der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, Rudolf Henke, die gestern veröffentlichte, im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erstellte empirische Analyse des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung zu den Auswirkungen der Tarifpluralität auf das deutsche Tarifvertragssystem.
(10.03.11)
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Marburger Bund erreicht Einigung mit Sana

Nur wenige Tage nach der Einigung mit der privaten Klinikkette Rhön hat die Ärztegewerkschaft Marburger Bund in dieser Woche auch mit den Vertretern der Sana Kliniken AG einen Tarifabschluss in vergleichbarer Höhe erzielt. Die Gehälter und die Bereitschaftsdienstentgelte der rund 2000 Ärztinnen und Ärzte in den 42 Sana-Kliniken steigen rückwirkend zum 1. Januar 2011 um 2,7 Prozent. Zudem vereinbarten die Tarifpartner eine um fünf Prozentpunkte höhere Bewertung aller Bereitschaftsdienste. Dadurch werden mehr Bereitschaftsdienststunden zu einem höheren Stundensatz vergütet. Wie schon mit Rhön einigte sich der Marburger Bund auch mit Sana auf eine zwölfmonatige Laufzeit des Tarifabschlusses.
(28.02.11)
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Streik ist ein Grundrecht – für alle Arbeitnehmer

„Streik ist immer das letzte Mittel in einer Auseinandersetzung um bessere Arbeitsbedingungen. Ob eine Gewerkschaft zum Streik aufrufen darf, kann nicht von den Funktionären anderer Gewerkschaften oder den Spitzen der Arbeitgeberverbände abhängen“, kommentierte heute Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes, jüngste Forderungen der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). BDA-Präsident Dieter Hundt hatte in „Bild“ gefordert, das Arbeitskampfrecht massiv einzuschränken. „Das Streikrecht ist unteilbar. Es ist ein Freiheitsrecht für alle Arbeitnehmer. Wer es nur noch Gewerkschaften zubilligt, die mehr Mitglieder als andere in einem Betrieb haben, legt die Axt an die Grundlagen unserer freiheitlichen Verfassung. Ich empfehle Herrn Hundt dringend die Lektüre des Grundgesetzes, insbesondere von Artikel 9 Absatz 3“, sagte Henke.
(28.02.11)
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Marburger Bund und Rhön-Klinikum AG einigen sich auf neuen Tarifabschluss
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) und die Rhön-Klinikum AG haben sich am Mittwoch (23. Februar) in Würzburg auf Eckpunkte einer Tarifeinigung verständigt: Rückwirkend zum 1. Januar 2011 erhalten die rund 5300 Ärztinnen und Ärzte der privaten Klinikkette 2,7 Prozent mehr Gehalt und eine deutlich bessere Vergütung der Bereitschaftsdienste. Die Entgelttabelle hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2011. Das endgültige Votum zum Tarifabschluss obliegt der Tarifkommission des MB, die am 17. März in Berlin tagen wird.
(24.02.11)
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Hohe Arbeitsbelastung durch Tausende unbesetzter Arztstellen

MB-Mitgliederbefragung: Arzt-Tarifverträge erhöhen Berufszufriedenheit
Die Arbeitsbelastung der rund 140.000 Krankenhausärzte ist nach wie vor sehr hoch, auch bedingt durch Tausende unbesetzter Arztstellen in den deutschen Kliniken. Die tarifpolitischen Erfolge des Marburger Bundes haben aber dazu beigetragen, die Situation in den vergangenen Jahren schrittweise zu verbessern. Dies sind die zentralen Ergebnisse der Mitgliederbefragung der Ärztegewerkschaft Marburger Bund zur beruflichen Situation der angestellten Ärztinnen und Ärzte, die im Herbst 2010 durchgeführt wurde. Mit mehr als 12.000 Teilnehmern handelt es sich um die größte Ärztebefragung dieser Art in Deutschland.
(16.02.11)
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Zweibettzimmer für alle - MB fordert Investitionsprogramm

„Patienten würde mehr Komfort im Krankenhaus sicherlich gut tun. Wer aber so tut, als könne eine generelle Umstellung der Krankenhäuser auf Zweibettzimmer ohne zusätzliche Geldmittel erfolgen, lügt sich in die Tasche“, erklärte heute der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke. Zusätzliche Zweibettzimmer erforderten mehr Raumkapazitäten, wenn man nicht die Bettenzahl radikal reduzieren wolle. „Ich kann nur davor warnen, die Bettenkapazitäten drastisch abzubauen. Dadurch würden wir zwangsläufig längere Wartezeiten erzeugen. Die Zahl der zu versorgenden Patienten wird ja nicht kleiner, sondern steigt von Jahr zu Jahr“, sagte Henke. Deshalb könne eine Verbesserung nur durch ein großes Investitionsprogramm, das mehrere Milliarden Euro umfassen müsse, erreicht werden.
(08.02.11)
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Marburger Bund warnt vor BDA-Diktat

„Für die Gesetzgebung ist immer noch das Parlament zuständig und nicht die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände.“ Mit diesen Worten reagierte Rudolf Henke, 1.Vorsitzender der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, auf die neuerliche Forderung der BDA-Spitze, den gemeinsam mit dem DGB entwickelten Entwurf eines Zwangsgesetzes zur Tarifeinheit „umgehend“ zu beschließen. In den vergangenen Monaten seit der Vorstellung ihrer Initiative habe die BDA-Führung manchmal den Eindruck erweckt, als könne sie der Bundesregierung ein Gesetz regelrecht diktieren.
(28.01.11)
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